Das Metronom als Hilfe beim Üben

Das Metronom kann eine sehr nützliche Hilfe beim Üben sein. Nicht nur als Schlagzeuger ist es wichtig, ein gutes Gefühl für Timing zu haben.

Gerade im Jazz und in der Popularmusik, ist ein gutes Timing die Grundvoraussetzung dafür, das die Musik 'groovt'

Ein paar Grundlagen zum üben mit Metronom findest du hier:

Metronomtipps

Wenn du noch etwas mehr ins Detail gehen möchtest, kannst du auch folgendes Probieren: Generell kann man in der Musik zwischen 'Micro-time' und 'Macro-Time' unterscheiden. Mit  'Micro-time' sind die kleinen Zeitabstände zwischen den Viertelboten gemeint. So kannst du beim Swing zum Beispiel das Metronom mental auf die zweite oder dritte Triole verschieben, und den groove oder die Phrase dazu üben. Dadurch bekommst du ein gutes Gefühl dafür, wo jede Note platziert werden muss.

Bei der 'Macro-Time' sind die größeren Zeitabstände gemeint und die Fähigkeit, über weite Strecken das Tempo zu halten. Ein gute Übung ist hier zum Beispiel, das Metronom nur auf der ersten Viertel jedes Taktes klingen zu lassen. Die Herausforderung ist dann, den Rest des Taktes zu spielen, ohne schneller oder langsamer zu werden.

Dafür braucht man allerdings ein Metronom, dass auch langsamer als 40 bpm schlagen kann.

Generell empfiehlt es sich bei diesen Übungen (wie auch sonst), mit einem langsameren Tempo zu beginnen und dann langsam zu steigern. Es ist wichtig, dass su dabei an deine Grenzen gehst, und diese langsam versuchst zu erweitern.

Am Anfang kann es sein, dass du dich in einem Bereich von 80 bis 120bmp wohl fühlst. Versuche langsam, diesen 'Wohlfühlbereich' auszudehnen auf z.B. 40 bis 180 bpm. Je größer diese Bandbreite ist, desto besser.

Viel Spaß beim üben wünscht dir HMT, deine mobile Musikschule in Berlin Prenzlauer Berg und Umgebung.

 

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